«WAFFENRUHE» BEI MINUS 25°C

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Für die Bewohner von Donbass hat das neue Jahr leider noch nichts Guten mit sich gebracht. Bei Minus 25 Grad müssen die Menschen heute weiterhin um ihr Leben bangen. Denn während die Welt von Waffenruhe spricht, geht der direkte Beschuss der Zivilbevölkerung durch die ukrainische Armee und die privaten Nazi-Bataillons seinen gewohnten, kaltblutigen Genzidweg weiter. Mit Militärtechnik, die jedem echten Ukra keine Wünsche offen lässt. Nachdem sie vor einigen Tagen von ihrem Führer Poroschenko so reichlich beschenkt wurden: Mit neuen Schusswaffen, Panzern und Schwerartillerie/Grad.   

So traf heute, am 9. Januar 2015, u.a. ein schweres Geschoss das Haus Nummer 20 auf der 60-Jahre-UdSSR-Straße in Donezk. Laut Augenzeugen und unseren Insidern wurde dadurch das Leben einer ganzen Familie, die im ersten Stock wohnte, einfach ausgelöscht. Schon zuvor stand die Wohnung dieser Familie unter einem massiven Beschuss. Doch beim zweiten Mal war das Glück im Unglück nicht mehr auf ihrer Seite.   

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Und so sah der «Waffenstillstand» in der vergangen Woche in Donbass aus:

4.01.2015: Gorskij

Insgesamt 20 Geschosse trafen von Irmino aus das Wohngebiet der Stadt Gorskij. Zwei Wohnhäuser wurden komplett zerbombt. Viele Elektroleitungen wurden zerstört. Die Einwohner hatten das Glück, zu dieser Zeit in der Arbeit gewesen zu sein.

 

5.01.2015: Donezk

Im Zuge der Artilleriebeschüsse des Wohngebiets Petrowskij kamen 14 Menschen mit Verletzungen unterschiedlichen Grades ins Krankenhaus. 1 Zivilist schaffte es nicht und starb vor Ort. 

Aber auch der Donezker Flughafen wurde wieder heftig beschossen, von Peski aus.

 

 

6.01.2015: Mariupol/Glubokoje

Die Donezker Volkswehr hatte am Dienstag gemeldet, dass insgesamt vier Verstöße der Waffenruhe durch die ukrainischen Militärs registriert wurden. Dabei wurde die Wohnsiedlung Tawritscheskoje bei Mariupol unter Artilleriebeschuss genommen. Später auch die Stellungen der Volksrepublik Donezk in der Nähe von Glubokoje sowie im Raum des Flughafens.

Laut dem Sprecher des Volkswehrstabs haben die ukrainischen Militärkräfte nur innerhalb von 24 Stunden insgesamt 23 Mal den Waffenstillstand in Donbass verletzt. Es seien Schuss- und Scharfschützenwaffen sowie 120-mm-Mörser zum Einsatz gekommen.

7.01.2015: Donezk

Pünktlich zum russisch-orthodoxen Weihnachtsfest wurden die Bewohner von Donezk auf der Kremlewskij-Allee 27 von Poroschenko & Co. reichlich beschert. Selbstverständlich mit einem schweren Artilleriebeschuss.

 

8.01.2015: Donezk

An diesem Tag mussten die Menschen in Kiewskij Prospekt im Stadtgebiet Putilowka um ihr Leben bangen. Da hier lange nicht mehr geschossen wurde, hatten die Einwohner zuvor sogar ihre Verstecke verlassen. Doch jetzt stecken wieder dort, wo sie bereits Monate lang waren: In ihren Kellern und Bunkern. Ohne Wärme, Essen, Medikamente, Kleidung, Licht und ohne Hoffnung.

Auch Kirowskij, Petrowskij und Kujbyshewskij Gebiete standen an diesem Tag unter schwerem Beschuss der ukrainischen Armee. Mindestens 10 Gebäude wurden komplett zerbombt. Und zwar erneut mit Hilfe von Grad-Raketen.

Doch was halten eigentlich die Menschen in Donbass von all der «Waffenruhe» und der «einheitlichen Ukraine»? Nicht viel. Genau genommen gar nichts:

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

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