«WIR WERDEN ALLE UMBRINGEN. ALLE!»

0
79

REMEMBERS
Gastbeitrag von Inna Bullert

Am 07.01.2015 bei dem Fernsehauftritt im Studio eines deutschen Senders hat der Ministerpräsident der Ukraine einiges gesagt, was die heutige Ukraine auf das Niveau von Nazi-Deutschland zurückgezogen hat.

Was war das? Ein Fehler, ein unglücklicher Versuch, Sympathien des deutschen Volkes für eigene Sache auf diese makabre Art zu wecken? Oder wahre Überzeugungen des Landesführers?

Da bleiben kaum Diskussionsmöglichkeiten. Vor allem, weil immer wieder die Hinweise auftauchen, dass die proeuropäische Maidan-Revolution – die «Revolution der Würde», wie sie oft in Kiew genannt wird, nicht wirklich pro-europäisch war, sondern mehr pro-nazistisch war.

Folgendes Interview mit einem der Teilnehmer der Maidan-Revolution, einem Soldaten des Bataillons «Asow», wurde in seiner gekürzten Variante im 5. Kanal in der Ukraine ausgestrahlt. Dieser Sender gehört dem Präsidenten der Ukraine höchstpersönlich.

PayPal

 

Aus originalen 11 Minuten ist etwas mehr als 6 Minuten geblieben. Dabei wurden alle präsidenten- und europa-kritische Bemerkungen entfernt.

Interview-Version des «5. Kanals»:

 

Interview in Original-Fassung:

 

Und hier ist das Original in seiner ganzen Länge und in deutscher Übersetzung: 

Nasar: Ich heiße Nasar Mossijtschuk, ich wurde im Ternopoler Gebiet geboren, ich bin ein wahrer Ukrainer. Meinen Vornamen habe ich von meinem Groß-Großvater bekommen, der während des 2.Weltkrieges in den Reihen von UPA gekämpft und unsere Erde vom russischen Dreck befreit hat. Er ist für mich ein Beispiel des wahren Patrioten. Schade, dass wir heutzutage keine solche mehr haben, oder genauer gesagt es gibt solche, aber nicht so viel. Wenn wir mehr von solchen gehabt hätten, dann hätten wir so eine Situation, wie jetzt, nicht gehabt.

 

Reporterin: Sprechen Sie über die antiterroristische Operation (ATO)

Nasar: Was? Sind Sie blind? Was für eine ATO? Das ist ein Krieg, ein Krieg des ukrainischen Volkes gegen Eindringlinge, gegen Russen und ihre Unterstützer im Donbass, gegen das Pack und Missgeburten, die auf unsere Erde gekommen sind. Wenn ich über die spreche, dann wird mir übel.

 

Reporterin: Nasar, ich verstehe alles, aber könnten Sie vielleicht keine Schimpfwörter benutzen.

Nasar: Ich werde so sprechen, wie es ist. Wie kann man das ohne zu schimpfen erzählen, wenn im Donbass die Russen sind, in Rada – Juden, in Europa – Päderasten. Na gut, ich versuch’s.

 

Reporterin: Danke. Ich habe einige Fragen. Erstens: Waren Sie selbst an der Maidan-Revolution der Würde beteiligt? Und wenn ja, wie hat sich ihr Leben danach verändert?

Nasar: Machen Sie Witze? Ja klar war ich am Majdan. Das Wichtigste, was ich da verstanden habe, dass von mir und von solchen, wie ich, die Zukunft der Ukraine und vielleicht die von ganz Europa abhängt. ich erinnere mich oft daran, wie wir da Barrikaden gebaut haben. Wir haben da gegen die Polizei mit Molotows Cocktails gekämpft. Ich habe selbst auf einen geworfen und der hat wie ein Hund gewinselt. Wir haben von Anfang an das Land von Janukowitsch (ex-Präsidenten) und seiner Bande befreit. Er hat das Land verdorben, hat es in ein Familienunternehmen verwandelt: überall Brüder, Schwester, Väter, Schwager usw., keiner von den normalen Leuten. Er ist in 2004 nicht Präsident geworden, wieso dann aber in 2010? Er hat hier wer weiß, was veranstaltet, und wir müssen das Ganze in Ordnung bringen. Aber das machen wir, wir erledigen die Russen und dann beseitigen wir auch sein Scheiß und die Juden, und werden hier eine reine Nation schaffen.

 

Reporterin: Was meinen Sie, ist die Ukraine Europa?

Nasar: Ja klar. Ukraine ist das beste Land in der Welt, das ist ein europäisches Land, aber kein solches, wie deren Europa. Sehen Sie sich selbst das an, was da in Europa geschieht. Nur Schwule, Transsexuelle und andere Missgeburten. Sie werden nie unser Land betreten, Ukrainer werden nie eine Nation der Päderasten sein. Ukraine braucht Europa nur um Waffen, Geld und Unterstützung zu bekommen, aber man sieht nichts davon. Im Fernsehen sieht man, wie sie ständig etwas über ihre Besorgnis sprechen, aber real machen sie nichts. Aber in Wirklichkeit denke ich, dass die Ukraine eine führende Rolle in Europa spielen muss und wir müssen zeigen, dass die Nation über alles ist und dass man nur auf der Basis der wahren reinen Nation ein mächtiges Land aufbauen kann. Und wir müssen Europa ein Beispiel zeigen, wie eine wahre national-sozialistische Partei aufgebaut wird. Sobald wir die Ukraine befreien, gehen wir nach Europa unter unseren Fahnen und wecken da alle national-sozialistische Organisationen auf.

 

Reporterin: Wie wollen Sie das machen?

Nasar: Das habe ich Ihnen schon gesagt: Wir machen das, und es spielt keine Rolle wie, wir wissen schon, wie! 

 

Reporterin: Gut, verstanden. Nasar, und wie ist ihr politisches Kredo? Unterstützen Sie die aktuelle Regierung?

Nasar: Seit 2007 bin ich Mitglied der Organisation „Patrioten der Ukraine“. Unser Ziel ist, die Reinheit der Nation und Größe/Macht des Landes. Wir wissen, wie starkes Land gebaut wird. In erster Linie müssen wir alle Unerwünschte wegjagen, und die, die nicht gehen, die müssen physisch vernichtet werden: alle, Russen, Juden. Wir werden alle vernichten. Wir haben nur ein Prinzip: ein Gott, ein Land, eine Nation. Was aktuelle Regierung anbetrifft, sehen Sie selbst: Poroschenko — Jude, Jazenjuk — Luder, und dieses Geschöpf Turtschinow hat die Krym den Russen abgegeben oder vielleicht verkauft, ich weiß nicht. Aber er sitzt weiterhin in Rada. Die müssen alle erschossen werden. Ich möchte noch sagen, dass wir unser Land wie Deutschland der 30er Jahre bauen sollen. Das war ein Land! Aber abwarten! Wir befreien das Land, wir befreien Krym und gehen nach Moskau. Wir nehmen Kuban, Kursk, Woronezh zurück und Galitschina von Polen. Wir erreichen alles mit der Zeit.

 

Reporterin: ich habe verstanden Nasar. Sie sagen: alle Russen auf die Messer und Sie selbst haben Russen als Verwandtschaft?

Nasar: Es ist peinlich, aber ja, ich habe. Mein Onkel (weite Verwandtschaft) ist eine russische Nisse. Ich war mal bei ihm, um Geld zu verdienen. Wenn ich früher besser gewusst hätte, dann hätte ich ihn noch damals umgebracht, damit er unsere ukrainische Familie nicht in Schande zieht. Er hat mich angerufen, und hat angeboten zu ihm zu kommen, weil irgendwelche Faschisten mich in die Armee nehmen könnten und in den Krieg schicken würden. Und ich habe ihm geantwortet, dass er ein blöder Russe ist und wir eine starke und große Nation sind. Aber abwarten, wir kommen nach Moskau, ich werde ihm das selbst höchstpersönlich berichten und ich werde ihn zur Wand stellen und ihn erschießen. Anders geht nicht – die sind da alle Zombies. Ich habe noch vergessen zu sagen, dass wir unsere eigene unierte Kirche brauche, kein russisches Patriarchat.

 

Reporterin: Erzählen Sie bitte über ihre Kampferfahrung.

Nasar: Ich habe mich freiwillig für den Krieg gemeldet, sofort nach dem Maidan, habe mich für Bataillon Asow gemeldet. Wir haben schon viele Kämpfe gehabt, ich kann die schon nicht mehr zusammenzählen, aber wir haben uns nie hinter dem Rücken von anderen versteckt, wir waren immer vorne mit dabei.

 

Reporterin: Und wie sehen Sie die Situation mit Zivilisten, die auf dem Territorium leben, das von Separatisten kontrolliert wird?

Nasar: Sie sind alle Verräter. Alle, die in der einheitlichen Ukraine leben wollten, sind umgezogen. Da sind nur Verräter und Unterstützer der Russen und Separatisten geblieben, Sie haben kein Recht, sich als Ukrainer zu bezeichnen. Und ich sage: Wir werden alle umbringen. Alle: . Alle, die das Land verraten haben.

 

Reporterin: Nasar, Politiker sagen öfter, dass wir einen Waffenstillstand brauchen. Was sagen Sie dazu?

Nasar: Ich sage so: Solche Stillstände. Diese Verhandlungen in Minsk, in Genf – das ist alles Verrat. Wir siegen fast, aber dann kommt ein Befehl von oben, stehen zu bleiben. Dieser Poroschenko und dieser Jazenjuk sind Verräter. Ich werde mich nicht wundern, wenn Putin sie bezahlt. Dank diesem Waffenstillstand haben wir viele gute Jungs verloren, die mit uns seit Madan-Zeiten waren… Aber unsere Regierungsleiter stehen auch in unserer Liste wegen Volksverrat.

 

Reporterin: Vielen Dank Nasar für das interessante Gespräch. Ich wünsche uns alle einen schnelleren Sieg. Heil der Ukraine!

Nasar: Heil den Helden!

 

Pic-Quelle: Contra-Magazin

***

Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.