ZAHARCHENKO: DAS GRUBENUNGLÜCK WAR VORHERSEHBAR

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«Zasjadko» aktuell: 32 tote Bergarbeiter durch Methangasexplosion

Die Zahl der ums Leben gekommenen Bergarbeiter im Donezker Bergwerk «Zasjadko»  ist bereits auf 32 gestiegen. Alle Kumpels, die gestern Abend noch vermisst wurden, konnten heute nur noch tot geborgen werden.

 

„Entdeckt sind 32 Leichen, 14 davon sind geborgen worden, sieben davon sind identifiziert, das Schicksal eines weiteren Bergmanns ist noch unklar. Jetzt laufen die Sucharbeiten an der Unfallstelle weiter“, erklärte am Donnerstag der stellvertretende Leiter der Donezker Gebietsverwaltung Alexander Klimenko.

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«Zasjadko»-Tragödie auf dem Gewissen von Kiew

Den 5. März hat der ukrainische Präsident Petr Poroschenko nun zum Trauertag um die umgekommenen Bergarbeiter in Donezk ausgerufen. Warum ihm dieses «Unglück» der Donbass Bevölkerung plötzlich so «nahe» geht, wird uns nun immer klarer.

Denn wie REGNUM heute berichtete, hatte der Kopf der Donezker Volksrepublik Aleksandr Zaharchenko bereits vor einem Monat aufgefordert, die Arbeiten in «Zasjadko» aufgrund möglicher Unfälle einzustellen. Die ukrainische Leitung des Bergwerkes, welche aktuell unter Kontrolle von Kiew steht, hatte jedoch die Aufforderung und die Warnsignale von Zaharchenko ignoriert und ließ somit die Menschen gewissenslos und absichtlich in den Tod stürzen.

 

Russland bietet den Rettungskräfte und den Angehörigen Unterstützung an

Im Vergleich zur Ukraine, ist das russische Zivilschutzministerium bereit, Grubenrettungskräfte zum Bergwerk nach Donbass zu entsenden, teilte heute der Sprecher der Behörde Alexander Drobyschewski, mit. Ihm zufolge sind die Rettungskräfte mit speziellen hochtechnologischen Geräten ausgestattet, um Sucharbeiten in Bergwerken effektiv ausführen zu können. 

Zudem will Wladimir Putin auch den Familien der verstorbenen und schwer verletzten Bergleute gezielte Hilfe leisten, so der Präsidentensprecher Dmitrij Peskow heute.

Kiew dagegen schläft, schweigt und genießt anstatt zu helfen. Und macht dafür am 5. März in den Weltmedien einfach einen auf «Je suis Zasjadko».

Tja… Wie sagt man so schön? In der Not erkennt man seine Freunde. 

Und seine Feinde.

 

Quellen:

http://ria.ru/world/20150305/1051042632.html

http://de.sputniknews.com/panorama/20150305/301370758.html#ixzz3TW21PCEY

http://www.regnum.ru/news/polit/1902226.html

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.