ZWANGSMOBILISIERUNG: DAS ENDE DER ÄRA POROSCHENKO

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Stellt euch vor: In der Ukraine ist Krieg und keiner will hin.

Wie bereits bekannt, hatte der Ukra-Oberhaupt Pjotr Poroschenko für 2015 drei weitere Teilmobilmachungen für den Kriegseinsatz im Osten des Landes verordnet. Im Rahmen der ersten Mobilmachung, die am 20. Januar begonnen hat, sollten bis zu 50.000 Soldaten rekrutiert werden.

Doch die 4. Mobilisierungswelle in der Ukraine klappt, wie es ausschaut, nicht unbedingt so, wie es sich die blutverschmierten Ukra-Oligarch im Vorfeld gewünscht haben. Dies hat nicht nur die OSZE-Mission in ihrem aktuellen Bericht bestätigt, sondern u.a. auch der Polizeichef der Stadt Kriwoj Rog in der Region Dnepropetrowsk zugeben müssen.

Viele junge Ukrainer flüchten bzw. tauchen unter, um sich der Mobilisierung zu entziehen.
Denn keiner von ihnen will sich für das Wohl der Oligarchen zum Kanonenfutter mehr machen.

«Gegen wen sollen wir kämpfen? Nein, das ist nicht unser Krieg!»,
sagen die Männer in Charkow:

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«Wir wollen nicht, dass unsere Männer und Söhne für die Oligarchen sterben»,
schreien die Frauen des Dorfes Wodyanoe (Westukraine) aus ihrer Seele heraus:

 

Lieber beim «Feind» als zuhause: Über 1 Mio. Wehrpflichtige nach Russland geflüchtet

Viele der Reservisten sind bereits nach Russland geflohen, welches die Aufenthaltsbestimmungen für die Kriegsdienstverweigerer heute verbessert hat. Laut aktuellen Angaben sollen es bereits mindestens 1 Mio. wehrpflichtiger Männer im Alter zwischen 20 und 64 Jahren sein.

«Laut dem Migrationsdienst des Bundes sind 2 Millionen 430 Tausend Staatsbürger der Ukraine jetzt in Russland, einschließlich 1 Million 172 Tausend Männer im Militäralter,» so der ukrainische Gründer der soziologischen Forschungsfirma Research & Branding Group Jewgenij Kopatko bei einer Pressekonferenz in Kiew am 31. Januar:

 

Die Polen hingegen verweigerten den Männern nun einen regulären Aufenthaltsstatus, da ihre Regierung die Politik Kiews bedingungslos unterstützt. Trotz derer Verehrung für den Massenmörder Stepan Bandera, der auch für den Tod tausender Polen verantwortlich ist.

Um eine Flucht von Reservisten zu verhindern, ordnete der Verteidigungsminister Stepan Poltorak vor einigen Tagen an, dass Männer im wehrpflichtigen Alter jetzt nur mit schriftlicher Zustimmung des Wehrkommandos ins Ausland reisen dürften. Doch auch das hindert nur die Wenigen daran, die Mobilisierung zu verweigern, um ihr Leben zu retten.

Wer keine Möglichkeit hat, ins Ausland zu flüchten oder bei den Verwandten bzw. Freunden unterzutauchen, dafür aber 2.000 Euro in der Tasche hat, kann sich heute ganz offiziell freikaufen. Und zwar bei den Oligarchen persönlich. Denn die Möglichkeit, sich freizukaufen, haben sie nun gesetzlich geregelt. Damit das Geld, das bisher als Schmiergeld in die Privat-Portemonnaies der Mittelklasse-Beamten floss, in ihre eigenen fließt. Was wiederrum so viel bedeutet, dass in diesem Bürgerkrieg nur die Reichen eine Chance auf Überleben haben. Und der Rest — ab in die Kanone.

So, wie es z.B. am 26. Januar 2015 in Kiew der Fall war, als die Angehörigen ihre Liebsten in den Krieg gegen die eigenen Brüder geschickt haben:

Das Traurigste dabei: Diese Ukrainer glauben wirklich noch an den Sinn dieses Krieges und sogar an einen Sieg — den Sieg der ukrainischen Armee über Russland. Ganz genau: Immer noch über Russland… Obwohl es bereits mehrfach offiziell bestätigt wurde, dass es keine reguläre russische Armee auf dem Donbasser Boden jemals gegeben hat. Und statt mit «Auf Wiedersehen!» verabschieden sich die Angehörigen von ihren Söhnen, Liebsten und Brüdern mit «Heil der Ukraine!», «Putin ist ein Wichs***» und glauben dabei wirklich noch, dass es sich lohnt, für die Oligarchen ihres Landes zu sterben. Die Entzombierung und Entnazifizierung der Ukraine wird wohl noch Jahrzehnte dauern…

 

 

«CyberBerkut» bestätigt: Ukrainische Armee kurz vor dem Zusammenbruch

Nun hat die Anti-Regierungs-Hackergruppe «CyberBerkut«, die kurz nach der Auflösung der Spezialkräfte „Berkut“ der ukrainischen Polizei entstand, letzten Mittwoch Dokumente veröffentlicht, nachdem sie den Computer des ukrainischen Obersten Generalstaatsanwalts gehackt haben.

Was da Schwarz auf Weiß steht, entspricht genau dem, wovon wir alle bereits mehrfach gehört und gelesen haben: Auf unzähligen Seiten ist da die Rede von kaltblütigen Kriegsverbrechen, hohen Verlusten der ukrainischen Armee sowie demoralisierten, ausbildungslosen Soldaten, die schon heute einer der Gründe für die kommenden Totalniederlage von Kiew sind.

Die ukrainische Armee erleidet von Tag zu Tag immer mehr Verluste. Neben über 100 Panzer und gepanzerten Fahrzeugen sollen in der vergangenen Woche, nur innerhalb 2 Tagen, über 1.000 Soldaten gefallen sein. Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte des heutigen Tages sind ebenso alles andere als gering: 130 Soldaten, 5 Panzer, 1 Schützenpanzer, 5 Selbstfahrlafetten, 4 LKWs und 6 Minenwerfer.

Hinzu kommt, wie bereits erwähnt, dass die Rekruten kaum ausgebildet sind. Die Motivation und Disziplin der ukrainischen Armee ist völlig am Boden, was mehrere Dutzend ukrainischer Soldaten dazu bringt, sich dem Widerstand zu ergeben.

Laut «CyberBerkut» Erkentnissen soll es sogar mehrere Beispiele von ukrainischen Generälen geben, die einfach flüchten und dabei ihre Untergebenen auf dem Schlachtfeld allein zurücklassen.

Andere von den Hackern veröffentlichte Geheimdokumente belegen, dass der Schmuggel von Waffen und Sprengstoff aus dem Kampfgebiet ins Hinterland normal ist und dass Übergriffe gegen die Zivilbevölkerung schon längst an der Tagesordnung sind.

Das alte Katz-&-Maus-Spiel: Kiew lockt Kämpfer erneut mit leeren Versprechungen

Natürlich versucht jetzt Kiew — mit all erdenklichen bis merkwürdigen Mitteln — seinen Soldaten und allen wehrpflichtigen Männern den Brüderkrieg in Donbass schmackhaft zu machen. Zum Beispiel mit einer s.g. «Abschussprämie»: 6.000 (!) Euro für ein abgeschossenes Flugzeug.

Doch wenn man bedenkt, dass bei der ersten Mobilisierungswelle den Freiwilligen 1.000 Griwnja am Tag versprochen wurde, die die ukrainischen Soldaten bis heute — nach rund 9 Monaten Krieg — nicht gesehen haben, ist klar, dass derartige Versprechungen einfach nicht ernstgenommen werden können.

Dafür also stirbt die Ukraine: 3 mobile Krematorien für die ATO-Armee 

Was im Vergleich zu der Abschussprämie schon heute zu 100% der Wahrheit entspricht ist die Tatsache, dass die ukrainische Armee nun insgesamt 3 mobile Krematorien in die Donbass-Region gebracht hat, um die Leichen ihrer Soldaten einfach einzuäschern. So spart sich Kiew nicht nur die Blamage vor dem eigenen Volk, sondern auch die Kosten für den Transport seiner gefallenen Soldaten in die Ukraine.

„Nach Angaben unserer Aufklärung geht es um drei Krematorien. Nach der Verbrennung der Leichen werden die Soldaten für vermisst oder gefangengenommen erklärt», so der Ministerpräsident der Volksrepublik Donezk Zaharchenko. Seinen weiteren Angaben zufolge weigert sich das Kommando der ukrainischen Armee, die Leichen ihrer Soldaten in Donbass abzuholen. In mehreren von der Armee kontrollierten und bereits verlassenen Siedlungen sollen aktuell mindestens 100 Soldatenleichen liegen.

Folgendes Video zeigt ukrainische Soldaten, die Ende Januar am Donezker Flughafen gefallen sind und damit das traurige Ergebnis dieses sinnlosen Bürgerkrieges:

Einfach vorprogrammiert: Unruhen und weitere Spaltung der ukrainischen Gesellschaft 

Der Kiewer Wirtschafts- und Politikexperte, Russland-Kritiker und NATO-Beitritt-Befürworter Oleg Soskin warnt vor landesweiten Aufständen. Insbesondere die harten Maßnahmen der Regierung, wie beispielsweise das Ausreiseverbot für Wehrpflichtige, könnten seiner Meinung nach einen endgültigen Zerfall der Ukraine provozieren. Und zwar innerhalb des Landes, unabhängig von Donbass.

„Diese totale Zwangsmobilisierung wird nur eines zur Folge haben: Die Gebiete werden sich abspalten. Die Menschen werden rebellieren. Keine Eltern werden ihre Kinder mehr weggeben.“ Er bezeichnete die ukrainische Militärführung als „inkompetente und korrupt. Wofür sterben sie? Für die Clans und Oligarchenbanden?“

Auch der Volonteur und eine ukrainische Persönlichkeit Aleksej Mochanow ist sich sicher, dass die Ukraine spätestens in März bzw. April mit noch größeren sozialen Problemen konfrontiert wird. Und zwar dann, wenn aus dem Donbass-Krieg rund 50.000 bewaffnete, vom Krieg und Leid zerstörte und von Hoffnung verlassene Soldaten zurückgekehrt sind.

In seinem Interview für Ipress.ua erzählt er, warum:

«Für diese Menschen wird ein Genick zu brechen wie eine Mücke zu töten sein. Ich glaube, dass sie die Beamten und alle Korrupten einfach aus den Fenstern ihrer Büros werfen werden. Denn diese Jungs werden keine Geduld haben, stundenlang in Warteschlagen zu stehen, weil man nur mit einer Voranmeldung oder Bestechung dran kommen kann. Die Beamten werden ihnen sagen, dass sie es nicht waren, die sie in den Krieg geschickt haben. Doch die Jungs werden ihnen auf alles nur eine Antwort geben: «Ich war im Krieg. Drum darf ich alles».

Das Ende der Ära Poroschenko: Die Frage ist nur wann, nicht ob.  

Doch nicht nur das ukrainische Volk ist unzufrieden mit seinem Herrscher. Neben einer wütenden Menge einfacher Menschen und bewaffneter ATO-Krieger stellt heute auch die gesamte RADA eine enorm hohe Gefahr für den amtierenden Präsidenten Pjetr Poroschenko. Insbesondere für den Premierminister Jazenjuk ist der Schokokönig mehr als nur ein rotes Tuch für einen Stier. Laut dem Polit-Insider-Wissen bereitet «Jaz» bereits akribisch, Hand in Hand mit seinen Komplizen aus der Ukraine und den USA, den Sturz vom «Peter den Schrecklichen».

Dazu Contra-Magazin:

«Poroschenkos Politik wirkte in den letzten Wochen und Monaten etwas schwankend. Einerseits unterstützte er den Kriegskurs der Rechtsregierung, andererseits ließ er immer wieder durchblicken, dass er diesen Krieg gegen die Rebellen im Donbass eigentlich gar nicht will. Ohne diesen Krieg könnte er seine Macht deutlich stärker ausspielen, doch so muss er den Hardlinern das Ruder überlassen. Er, der schon unter Janukowitsch politisch aktiv gewesen ist, war zu Beginn seiner Amtszeit als Präsident stets das gemäßigte Aushängeschild einer radikalen Regierung. Umso mehr wirkte er stets von den Ereignissen getrieben, wenngleich er durch seine Waffenschmiede durchaus vom Krieg im Donbass profitierte.

Nun zeigt es sich, dass die Demontage Poroschenkos voll im Gange ist: Premierminister Jazenjuk hat offenbar schon eine Informationskampagne gegen den Präsidenten losgetreten, in der kompromittierendes Material gegen ihn gesammelt und veröffentlicht werden soll.»

Oleg Zarew — Parlamentsvorsitzender der «Union der Volksrepubliken Donezk und Lugansk» — kennt sogar ein paar Details, warum die Kollegen von Poroschenko heute so fleißig an seinem Sturz arbeiten:

«Poroschenko befindet sich seit Arsenij Jazenjuk Premier geworden ist, mit ihm und Alexander Turtschinow im Konflikt. Arsenij Petrowitsch hat angefangen, mit diesem Arbeitsfeld aktiv Geld zu verdienen und wollte es nicht teilen.
Petro Poroschenko hat begriffen, dass einer der beiden (Jazenjuk oder Turtschinow) seinen Präsidentensessel besetzen kann. Er tat alles, damit es in der Machtkoalition Jazenjuk nicht gibt. Aber dann kam der Vizepräsident der USA Joe Biden, und bestand auf die große Koalition. Vorher gab es ein Spiel. Jazenjuk wollte seinerseits eine Koalition ohne Poroschenko und Poroschenko wollte seinerseits keine Koalition mit Jazenjuk. Kolomojskij brauchte dringend Einsatzmittel, um sein Geschäft zu verbessern, das sich in einer schwierigen Lage befindet. Und Poroschenko gibt ihm keine Refinanzierung.»

   

Und weil Poroschenko weder einen persönlichen oder politischen Rückhalt in seinem Land besitzt noch einen guten Ruf oder Schutz unter den Oligarchen, welche die einzigwahre Macht in der heutigen Ukraine darstellen, genießt, steht sein Ende bereits vor seiner Haustür. Er muss sie nur noch öffnen, wenn es klingelt. Tut er dies nicht, wird sich die Tür schon ganz von selbst öffnen. Schließlich ist das Land heute bestens erprobt, wenn es darum geht, im Namen der «heiligen» Ukraine den allseits verhassten König zu stürzen.

In den Mittagsstunden des heutigen Montags haben die Anhänger verschiedener Freiwilligen-Bataillonen, darunter auch Mitglieder der rechtsradikalen «Aidar- und Assow-Bataillone, bereits versucht, den Sitz des Generalstabs in Kiew zu stürmen:

Der Krieg ist jung. Das Volk hat seine Schlächter einfach satt. Und spätestens im Frühjahr/Sommer 2015 wird Kiew seinen eigenen Donbass erleben. 

 

 

Quellen:

http://www.contra-magazin.com/2015/02/ukraine-massenflucht-von-reservisten-keine-lust-auf-bruderkrieg/

http://www.russland.ru/ukrainische-armee-kurz-vor-dem-kollaps/

http://europaobjektiv.com/nachrichten/nachrichten_607.html

https://www.jungewelt.de/2015/01-31/028.php

http://de.sputniknews.com/militar/20150123/300759164.html?fb_action_ids=708522655913024&fb_action_types=og.recommends

http://coruption.net/novini/item/14750-vesnoj-nas-zhdut-sereznye-problemy-kogda-s-fronta-vernutsya-50-tysyach-lyudej-proshedshikh-vojnu-mochanov

http://de.sputniknews.com/politik/20150201/300901416.html#ixzz3Qce21XzB

http://www.contra-magazin.com/2015/01/ukraine-steht-poroschenkos-sturz-bevor/

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

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